Birke, Erle und Hasel – die Allergiewelle naht

11.04.2018. Endlich wird es wärmer und die Grippewelle scheint vorüber. Doch mit dem Frühling kommen die Pollen und sobald die ersten Knospen sprießen, beginnt für viele Menschen die lästige Heuschnupfensaison. Tränende Augen, laufende Nasen und Niesattacken stehen bei Allergikern daher auf der Tagesordnung.

Ausgelöst werden die typischen Symptome durch die Ausschüttung von Entzündungsbotenstoffen, insbesondere Histamin. Deshalb kommen zur Behandlung sogenannte Antihistaminika zum Einsatz. Sie können lokal als Augentropfen und Nasensprays angewendet oder oral als Tabletten eingenommen werden.

Seit einiger Zeit stehen für Erwachsene cortisonhaltige Nasensprays in der Selbstmedikation zur Verfügung. Da sie nicht nur antiallergisch wirken, sondern auch das zugrunde liegende entzündliche Geschehen hemmen, sind sie Mittel der ersten Wahl bei verstopfter oder laufender Nase. Eine einmal tägliche Anwendung lindert die Beschwerden wirksam und kann unbedenklich über einen längeren Zeitraum erfolgen. Voraussetzung ist jedoch die Erstdiagnose des Heuschnupfens durch einen Facharzt. Dieser sollte auch regelmäßig Kontrolluntersuchungen durchführen, um zu überprüfen, ob die aktuelle Therapie ausreicht oder mit rezeptpflichtigen Medikamenten ergänzt werden muss.

Solange allergieauslösende Pollen unterwegs sind, ist die Anwendung einer Nasendusche ratsam. Mit der Spülung werden die Nasenschleimhäute gründlich von Allergenen befreit und zusätzlich befeuchtet. Da sich tagsüber auch Unmengen von Pollen in den Haaren festsetzen können, ist das Haare waschen vor dem Zubettgehen sinnvoll. Die getragene Kleidung ist ebenfalls ein Pollenfänger und sollte darum am besten außerhalb des Schlafzimmers abgelegt werden, damit die Nacht nicht durch juckende Augen und Niesen beeinträchtigt wird.

Für eine individuelle Beratung rund um ihre Allergie, können Sie sich gerne an das Team der BerlinApotheke wenden. Wir sind gerne für Sie da.