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Juli 2010
Onkologie - Sonne tanken, aber richtig!

Die Sonne lacht, die Seele auch, aber die Haut ist in Gefahr. Kopf, Haut und Augen sollten der Sonne nicht ungeschützt ausgesetzt werden.

Der Hochsommer ist da, die Sonne brennt. Das hebt die Stimmung und kurbelt die Vitamin D-Produktion an. Trotzdem ist Vorsicht geboten. Sonne insbesondere UV-A und UV-B-Strahlen im Übermaß gefährden die Haut. Jeder Sonnenbrand schädigt die Haut dauerhaft, auch wenn er nach einiger Zeit wieder verschwindet. Die Auswirkungen zeigen sich erst nach Jahren und Jahrzehnten in Form von Falten, Pigmentflecken oder möglicherweise sogar als Hautkrebs. Besonders Kinder sollten gut vor der Sonne geschützt werden, denn ihre Haut ist extrem dünn und empfindlich.

Als Faustregel gilt: Alles, was zu einer Rötung der Haut führt, ist ungesund. Sonnenschutzmittel verlängern zwar die Zeit, die geschützt in der Sonne verbracht werden kann abhängig vom Hauttyp und der Intensität der UV-Strahlung, aber sie halten die Strahlung nicht vollständig ab. Das tun auch Sunblocker nicht, auch wenn der Name diese Vermutung nahe legt.

Wer mit heiler Haut durch den Sommer kommen möchte, sollte folgende Regeln beachten:

  • Schützen Sie sich durch geeignete Kleidung.
  • Cremen Sie freie Körperstellen mit Sonnencreme ein.
  • Achten Sie auf einen ausreichenden Lichtschutzfaktor: Je heller der Hauttyp, desto höher sollte der Lichtschutzfaktor sein.
  • Cremen Sie sich 30 Minuten vor dem Sonnenbaden ein.
  • Senkrecht besonnte Körperpartien besonders gut eincremen: Ohren, Nase, Schultern, Fußrücken.
  • Cremen Sie sich auch bei wasserfesten Sonnencremes nach dem Baden erneut ein.
  • Meiden Sie die Mittagssonne von 11 bis 15.00 Uhr.
  • Tragen Sie eine Sonnenbrille, die die Augen wirksam vor UV-A- und UV-B-Strahlung schützt.
  • Vergessen Sie den Sonnenhut nicht.
  • 50 Sonnenbäder im Jahr sind mehr als genug!