Depressionen: Lass uns drüber reden!

07.04.2017. Der Weltgesundheitstag stellt 2017 das Thema Depressionen in den Mittelpunkt. Menschen mit dieser Erkrankung müssen auch heute noch Angst haben, nicht ausreichend ernstgenommen oder sogar stigmatisiert zu werden. Deshalb begeben sich manche Betroffene erst spät oder gar nicht in ärztliche Behandlung und erhalten dementsprechend keine angemessene Therapie.

Depressionen ereilen im Laufe des Lebens viele Menschen, laut WHO sind allein in Deutschland über 4 Millionen betroffen. Depressive Episoden können nicht nur durch belastende Lebenssituationen auftreten, sondern auch als Folge körperlicher Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Krebs auftreten. Psychische Symptome der Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und Schlafstörungen werden oft zusätzlich begleitet von Appetitverlust und verminderter Leistungsfähigkeit.

Der erste Schritt zu einer wirksamen Therapie ist ein offenes Gespräch mit einem Arzt des Vertrauens. Er entscheidet je nach Schweregrad der Symptome, ob moderne Antidepressiva zum Einsatz kommen. Als nichtmedikamentöse Verfahren stehen Gesprächstherapien sowie Entspannungsmethoden wie Meditation oder Yoga zur Verfügung.