Nationaltag des Apothekers

12.01.2018. Zu den Hauptaufgaben der BerlinApotheke an der Charité gehört die Beratung und Medikamentenabgabe. Manche Kunden sind daher verwundert, wenn sie im Backoffice Mitarbeiter sehen, die scheinbar anderweitig beschäftigt sind. Tatsächlich gibt es im Hintergrund sehr viel zu tun. Das sind nicht immer pharmazeutische Tätigkeiten, denn wie überall sind auch in Apotheken stetig mehr bürokratische Aufgaben zu erledigen.

Obwohl die BerlinApotheke an der Charité keine Krankenhausapotheke ist, gibt es hier viele besondere Fälle. Von den verschiedenen Ambulanzen der nahegelegenen Charité erreichen uns täglich dringende Anfragen, die manchmal einige Zeit an Recherche in Anspruch nehmen. Unsere Apotheker müssen sich deshalb gut organisieren, denn sie tragen eine große Verantwortung für das Patientenwohl.

Im Bereich der Herstellung muss der Apotheker laut Apothekenbetriebsordnung jede einzelne Rezeptur auf ihre Plausibilität prüfen und dokumentieren. Bei Bedenken oder Unklarheiten ist deswegen unbedingt eine ärztliche Rücksprache erforderlich. Dies ist unter anderem von immenser Bedeutung bei speziellen Rezepturen, die wir für herzkranke Neugeborene und Kinder herstellen.

Kostenvoranschläge für Hilfsmittel oder Importarzneimittel stehen ebenfalls auf der Tagesordnung. Rezepte, Bestellungen und Lieferungen an Patienten müssen kontrolliert, Blutprodukte, Gefahrstoffe, Betäubungs- und Tierarzneimittel dokumentiert werden.

Auch die Betreuung des pharmazeutischen Nachwuchses liegt in der Verantwortung der Apotheker. Wir begleiten halbjährlich neue Pharmazeuten im Praktikum und PTA-Praktikanten auf ihrem Weg ins Berufsleben und bieten ihnen die besten Bedingungen für einen erfolgreichen Abschluss ihres Studiums bzw. ihrer Ausbildung.

Trotz der vielen anfallenden Aufgaben, liegt die Motivation unserer Apotheker gerade in dieser Vielfältigkeit der Tätigkeiten und in dem positiven Feedback, das sie jeden Tag von unseren Kunden bekommen.