Weltblutspendetag

14.06.2017. „Blut ist ein ganz besondrer Saft“, diesen Ausspruch Mephistopheles‘ aus Goethes Faust kennt wohl jeder. Tatsächlich ist das Blut für eine Menge Aufgaben in unserem Körper verantwortlich. Durch ein ausgeklügeltes Gefäßsystem transportiert es Sauerstoff und Nährstoffe zu den Zellen, reguliert die Körpertemperatur und wehrt Krankheitserreger ab. Verschiedene Plasmaeiweiße spielen zudem als Gerinnungsfaktoren eine wichtige Rolle. So sorgt unser Körper im Falle einer Verletzung selbst dafür, dass das Blut gerinnt und die Blutung gestoppt wird.

Bei Menschen mit Gerinnungsstörungen fehlen ein oder mehrere dieser Gerinnungsfaktoren. Daher kommt es oft ohne erkennbaren Grund zu Hämatomen, häufigem Nasenbluten oder verstärkten Monatsblutungen bei Frauen. Um Patienten mit chronischen oder akuten Gerinnungsstörungen und Blutungsneigungen zu helfen, können aus Blut- und Plasmaspenden Gesunder sogenannte Blutprodukte zur Infusion aufbereitet werden. Diese Präparate unterliegen nach dem Transfusionsgesetz strengen gesetzlichen Vorschriften und müssen chargen- und patientenbezogen dokumentiert werden.

Blutspenden kommen also nicht nur als Transfusion bei Operationen und Unfällen mit großem Blutverlust zum Einsatz. Aus ihnen werden auch Bestandteile zur Herstellung hochwirksamer Arzneimittel gewonnen. Sie sind Träger der Blutgruppe Null Rhesus negativ? Damit sind Sie Universalspender und können Vollblut für Menschen beliebiger anderer Blutgruppen spenden.

Für weitere Informationen, beraten wir Sie gerne in unseren Standorten der BerlinApotheke oder unter http://www.drk-blutspende.de/.